Corona Informationen

Aktuelles zur Handwerksausbildung in der Region Rosenheim.

09.04.20
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildung.

Die Handwerkskammer für München und Oberbayern hat sehr umfangreiche und aktuelle Antworten zu Fragen der Ausbildung in Corona-Zeiten veröffentlicht. Dort finden Sie u.a. Antworten zu diesen Themen: Ausbildungsablauf, Ausfall von Berufsschulunterricht, Einstiegsqualifizierung oder assistierte Ausbildung. Wir haben Ihnen die Seite nachfolgend zu Ihrer Information verlinkt.

Die aktuellen Antworten der HWK zur Ausbildung finden Sie hier >>

06.04.20
Prüfungen wieder ab 24.04.20!

Durchführung von Prüfungen im Handwerk ab dem 24.04.20.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks empfiehlt mit seinen Gremien Prüfungen in der beruflichen Bildung im Handwerk nach dem 24.04.2020 nach Möglichkeit wie terminiert durchzuführen und Nachholtermine für ausgefallene Prüfungen spätestens ab Juni 2020 anzusetzen.

Die aktuallisierten FAQ zu diesem Thema finden Sie hier >>
Eine Übersicht der Prüfungstermine finden Sie hier >>

31.03.20
Übersicht Lehrlinge und Corona

Die Berufsschule fällt bis 19. April aus.

Die Lehrlinge müssen im Betrieb erscheinen.

Wenn die Berufsschule alternativen Unterrichtanbietet, z.B. online, muss der Betrieb dafür freistellen (§15 BBiG).

Kurzarbeit: Wird die wöchentliche Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter aufgrund von Kurzarbeit verkürzt oder gar auf Null reduziert, sind Lehrlinge zunächst davon ausgenommen. Hintergrund hierfür ist, dass der Ausbilder gem. Berufsbildungsgesetz bzw. Handwerksordnung der Ausbildungspflicht unterliegt und deshalb die Ausbildung auch während der Kurzarbeit ordentlich fortführen muss.

Um seiner Ausbildungspflicht zu genügen, ist der Ausbildungsbetrieb angehalten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, z. B. durch Vermittlung von Ausbildungsinhalten in der Werkstatt, Vorziehen von Ausbildungsinhalten o.ä. Wir empfehlen, soweit möglich, Auszubildenden, die sich in der Prüfungsvorbereitung befinden, die Möglichkeit zu geben, sich mit dem theoretischen Lernstoff auseinander setzen zu können.

Kann der Ausbildungsbetrieb die Ausbildung aber nicht ordnungsgemäß fortsetzen, muss der Ausbilder, auch wenn die Arbeitnehmer des Betriebs bereits kurzarbeiten, die Ausbildungsvergütung grundsätzlich für 6 Wochen fortzahlen. Wegen dieses 6-wöchigen Vergütungsanspruchs besteht für Auszubildende damit zunächst kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Bitte stimmen Sie sich deshalb zur genauen Klärung insbesondere bezüglich des Wegfalls der Ausbildungsmöglichkeit mit der zuständigen Agentur für Arbeit und sinnvollerweise auch mit der Ausbildungsberatung der Handwerkskammer ab. Denken Sie bitte auch daran, dass Sie für die Einführung der Kurzarbeit die Zustimmung Ihres Lehrlings brauchen, wenn er minderjährig ist, auch die seiner Eltern. Und bitte bedenken: Der Ausbildungsbetrieb trägt das Ausbildungsrisiko!

Eine Freistellung des Auszubildenden-bezahlt oder unbezahlt -von der Ausbildung darf nur im Ausnahmefall und nur für kurze Zeit erfolgen, z.B. im Rahmen der Fürsorgepflicht und immer unter Beachtung der Ausbildungspflicht. Etwas anderes gilt, wenn z. B. das Gesundheitsamt Quarantäne anordnet.

Im Quarantänefall hat der Betrieb jedoch keinen Erstattungsanspruch nach § 56 IfSG.

Für Auszubildende gilt die Regelung des § 19 Abs.1 Nr. 2 Buchstabe b des Berufsbildungsgesetzes. Danach hat der Arbeitgeber dem Auszubildenden für die Dauer von 6 Wochen das Arbeitsentgelt weiter zu bezahlen. Eine Entschädigung nach § 56 IfSG kann demnach nicht gewährt werden.

Zwangsurlaub, was den laufenden Urlaubsanspruch anbelangt, kann nicht angeordnet werden, außer eingeschränkt im Rahmen eines Betriebsurlaubs. Der Abbau alten Urlaubs kann hingegen angeordnet werden.

Wichtiges

Die Berufsschule wurde wegen Corona bis 19. April 2020 abgesagt.
Weitere Informationen finden Sie hier >>

Wichtige Internetseiten

HWK München | Corona-Infos >>

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