Burg Wasserburg - ein 900 Jahre altes Denkmal im Besitz der Kreishandwerkerschaft
Der bisherige Inhaber der Burg war der Orden der Franziskanerinnen. Diese konnten das in der Burg beherbergte Altenheim nicht länger selbst bewirtschaften und waren deshalb froh, diese Aufgabe im Jahr 2006 in die Hände der Kreishandwerkerschaft legen zu können. Mit dem Kauf der Burg wurde vor allem einem sozialen Zweck gedient, denn dank der Kreishandwerkerschaft konnte das Altenheim Maria Stern für die Zukunft gesichert werden. Die bekannte und bewährte Stiftung Attl hat das Heim als Träger übernommen.
Alle acht Handwerks-Innungen der Kreishandwerkerschaft Rosenheim haben sich an der Finanzierung beteiligt und sind somit Teilhaber des aussergewöhnlichen Projekts.
Eine Besonderheit ist, dass bei der Übernahme der Burg vier Körperschaften zusammen gearbeitet haben: neben der Kreishandwerkerschaft und der Stiftung Attl auch die Stadt Wasserburg und die Sparkasse Wasserburg.
Als langfristiges Ziel strebt die Kreishandwerkerschaft Rosenheim eine Erhöhung der bisher 62 Bewohnerplätze an, aber auch den Umbau der Räumlichkeiten zu Schulungszwecken und für Beratungs-, sowie Dienstleistungsangebote für die Handwerker der Region. Mittlerweile wurden bereits einige Umbaumaßnahmen durchgeführt. So konnten unter anderem die brandschutzrechtlichen Auflagen den Erfordernissen angepasst werden. Bei den Bauarbeiten kamen hauptsächlich die Handwerker der Mitgliedsbetriebe der Kreishandwerkerschaft zum Einsatz.
Die Burg Wasserburg wird von der Kreishandwerkerschaft und den Innungen für die vielfältigsten Veranstaltungen genutzt: für Versammlungen und Sitzungen, dort werden schriftliche Zwischen- und Gesellenprüfungen abgehalten und vieles mehr. Außerdem können heimische Unternehmen oder öffentliche Organisationen den beeindruckenden Rittersaal der Burg für Veranstaltungen mieten.
Weitere Informationen können Sie gerne telefonisch erhalten, unter Tel. 08031-30590.







